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Lebenspraktisches Lernen

Schulbereich Mittel-Ober-Werkstufe

Die Mittel-, Ober- und Werkstufe zählen schulorganisatorisch zum Schulbereich Mittel-Ober-Werkstufe (M-O-W-Stufe). Hier lernen die Schülerinnen und Schüler nach den Unterrichtsvorgaben der Förderschule für Menschen mit geistiger Behinderung.

Die angebotenen Lernfelder sind:

  • Sachkunde
  • Kommunikation und Sprache
  • Mathematik
  • Werken
  • Hauswirtschaft
  • Gestalten
  • Musik
  • Bewegungserziehung
  • Religion

Das in der Unter- und Mittelstufe erworbene Wissen und Können in den einzelnen Lernfeldern wird in der Oberstufe gefestigt und in neue praktische Erfahrungszusammenhänge übertragen. Ein wöchentlicher Fachtag unterstützt die Intensivierung des lebenspraktischen Lernens.

Alle Bemühungen der Schüler und Lehrkräfte dienen dem Ziel, die individuellen Möglichkeiten jedes Schülers in der Unterrichtsgemeinschaft, in der Einzelförderung oder in der Fördergruppe so weit wie möglich zu erweitern und zu festigen, um den Übergang zur Werkstufe und damit zur beruflichen Grundbildung zu gestalten.


Werkstufe
Die Schwerpunkte in der Werkstufe orientieren sich an dem Ziel, die Jugendlichen auf einen Lebensweg nach der Schulausbildung optimal und individuell vorzubereiten, um eine höchstmögliche Teilhabe an der Gesellschaft, am Arbeitsleben und die Fähigkeit zur Integration zu erreichen.

Besondere Lernfelder sind:

  • Werken / Montage
  • Hauswirtschaft
  • Gestalten / Weben / Keramik
  • Sprache / Kommunikation
  • Erwerbsarbeit und Lebensgestaltung
  • Religion

In einem individuell abgestimmten Kurssystem erfahren die Schülerinnen und Schüler ihren Interessen und Möglichkeiten entsprechende Angebote und machen neue Gruppenerfahrungen. Sie lernen räumliche und personelle Veränderungen zu akzeptieren und verlassen langsam „die geschützte Situation“ des bisherigen Unterrichts.
Verschiedene Praktika in der Werkstatt für behinderte Menschen oder anderen Einrichtungen unterstützen die Verknüpfung von beruflicher und allgemeiner Bildung und die Vorbereitung auf eine nachschulische Tätigkeit.
Entsprechend verschiedener Bedingungen und Möglichkeiten kann nach Abschluss der Werkstufe für die Jugendlichen der Übergang zur Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) oder zu den Wohnbereichen mit tagesstrukturellen Angeboten oder zum Förder- und Beschäftigungsbereich der WfbM oder im Rahmen der Behindertenhilfe einer Wohnstätte erfolgen.

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