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Fähigkeiten fördern, Selbstwertgefühl stärken

Ziele und Aufgaben der Grundstufe

Eingewöhnung – Zusammenarbeit mit den Eltern
Mit dem Eintritt in die Grundstufe beginnt eine durch das pädagogische Personal begleitete systematische und individuell gestaltete Eingewöhnung der Schüler an das schulische Leben und Arbeiten in der Oberlinschule. Bei diesem Prozess des Ankommens und Eingewöhnens wird auch die veränderte Situation für die Eltern berücksichtigt. Es soll eine enge und vertrauensvolle Lehrer-Eltern-Beziehung entstehen, die die Grundlage für eine intensive und produktive Zusammenarbeit während der gesamten Schulzeit der Kinder bildet.

Sensibilität – Aufbau von Selbstwertgefühl
In einer Atmosphäre des Vertrauens, der Anerkennung und der Lebensfreude sollen die Schüler positive Lernerfahrungen machen und schulische Erfolgserlebnisse haben. Unabhängig vom jeweiligen Förderbereich sollen die Schüler darin unterstützt werden, ein positives Selbstwertgefühl aufzubauen, d.h. eine bejahende Einstellung zur eigenen Person mit den individuellen Stärken und Schwächen zu entwickeln bzw. anzunehmen.

Handlungskompetenzen entwickeln: sachbezogen, methodenbezogen, personal und sozial
Grundlegendes Ziel des Lernens und der pädagogischen Arbeit mit den Schülern aller Rahmenlehrpläne ist die Vermittlung von Handlungskompetenzen.

Sachkompetenz
Bedeutet die Aneignung von Wissen durch Vermittlung der inhaltlichen Vorgaben der jeweiligen Rahmenlehrpläne

Methodenkompetenz
Bedeutet die Entwicklung fachbezogener und fächerübergreifender Lernstrategien und Arbeitsweisen

Personale Kompetenz
Die Entwicklung eines positiven Selbstwertgefühls, des Selbstvertrauens und Förderung des selbstständigen und selbstverantwortlichen Handelns entsprechend der jeweiligen Entwicklungsvoraussetzungen

Soziale Kompetenz
Gemeinsam Lernen und Spielen, Teamfähigkeit entwickeln, gemeinsame Regeln des Zusammenlebens akzeptieren lernen.

Schwerpunkt soziale Kompetenz
Im Rahmen alltäglicher sozialer Interaktionen wie im Unterricht, in den Pausenzeiten oder in Essenssituationen sowie bei kontinuierlich stattfindenden besonderen Aktivitäten wie Ausflügen, Festen und kleineren, selbst vorbereiteten und vorgetragenen künstlerischen Darbietungen werden soziale Kompetenzen wie der aufmerksame und freundliche Umgang mit anderen Menschen, ein kooperatives Miteinander, gegenseitige Wertschätzung sowie das Einhalten grundlegender Regeln gefördert und ausgebaut. Es erfolgt eine Vermittlung von Wissen, Handlungsmustern und Strategien über sozial angemessene Handlungssituationen.

Lernen und Arbeiten
Sowohl durch lehrerzentrierte Formen des Unterrichtens als auch durch ein entdeckendes Lernen mit einem adäquaten Maß an Eigenaktivität erfolgt der kontinuierliche Aufbau einer Lern- und Arbeitshaltung. Grundsätzlich zielt die individuelle Förderung bei allen Schülern auf bestimmte Basiskompetenzen wie beispielsweise den Aufbau von Selbstständigkeit in der Selbstversorgung, die Orientierung im Lebensumfeld, die Entwicklung bzw. Erweiterung der Kommunikationsfähigkeit oder auf den effektiven Gebrauch von Hilfsmitteln ab.

Speziell bei den Schülern, die nach den Rahmenlehrplan mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt geistige Entwicklung unterrichtet werden, werden die Fördereinheiten möglichst ganzheitlich organisiert und mit den nötigen Strukturierungshilfen durchgeführt. Die Förderung in der Grundstufe orientiert sich schwerpunktmäßig an der konkreten Lebens- und Erfahrungswelt der Schüler. An Arbeitstechniken im Unterricht stehen beispielsweise das direkte Erfahren, Erproben, Erkunden, Anwenden, Üben und Gestalten im Vordergrund.

Individuelle Förderung
Dabei steht immer eine individualisierende Sichtweise auf das Kind im Mittelpunkt, die konkreten Förderplanungen werden im Hinblick auf die Ziele, die Inhalte und die Methoden auf den Entwicklungsstand abgestimmt. Unter Berücksichtigung aktueller und künftiger Bedürfnisse der Schüler orientieren sich die ausgewählten Unterrichts- und Förderinhalte an der Erfahrungs- und Erlebniswelt sowie am Lebensumfeld der Kinder. 

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